Unsere Partnerorte in Zambia

  • Chalabesa

    Nach stundenlanger Fahrt durch den Busch, durchs Unterholz, vorbei an vielen Siedlungen und freundlich winkenden Menschen gelangen wir zu unserem Partnerort Chalabesa.

    Die St. Michaelskirche ragt hoch empor und begrüßt alle Reisenden.

    Chalabesa liegt 20 km westlich der Straße Mpika-Kasama-Mbala. Das dortige Rural-Health-Center hat ein Einzugsgebiet von ca.16.000 Einwohnern. Das Hospital (im Jahre 2000 saniert) ist in gutem Zustand. Die BRÜCKE half zuletzt bei der Neuinstallation der Solaranlage und bei der Beschaffung eines geländegängigen Krankentransportfahrzeuges.

  • Chilonga

    Chilonga liegt 25 km südlich von Mpika. Unsere Verbindung dorthin besteht zum Hospital mit seinen 230 Betten. Hinzu kommt die Krankenschwesternschule (Jedes Jahr gehen 70 Krankenschwestern mit Examen ab) und die angegliederte Hebammenschule. Sowohl das Hospital wie auch die beiden Schulen haben einen exzellenten Ruf.

    Seit 2013 gibt es hier auch das Zentrum für Frauenheilkunde. Schwangere werden vorbildlich auf die Niederkunft vorbereitet. Bei Notfällen und Frühgeburten bekommen sie Beistand und psychologische Betreuung.

    Chilonga ist für ein Gebiet von 155.000 Einwohnern zuständig und das dortige Hospital ist praktisch die Mutter-Einrichtung für alle Rural-Health-Centers (Buschkliniken) im Nordosten.

    Für die Schwestern wurde ein neuer Konvent gebaut, das Hospital teilweise saniert, sowie mehrere Staff-(Mitarbeiter) Häuser errichtet. Ins Auge fällt die neue Hebammenschule, die vollständig von der Republik Irland finanziert wurde.

  • Chinsali

    In Chinsali finden wir das Gemeindezentrum der ALM (mit verschiedenen Anti-AIDS-Einrichtungen, hier wird auch Behindertenarbeit geleistet), die Kirche, eine Ölpresse und ein Marktzentrum.

    Chinsali hat lediglich 2.000 Einwohner, ist Provinzhauptstadt der Muchinga-Provinz und Districts-haupstadt (Chinsali-District) für ca. 50.000 Einwohner.

    Unsere unmittelbare Partnergruppe ist das Zentrum der ALM. Hier wird vorbildliche Arbeit in "Sachen AIDS" geleistet. Information, Prävention, home-based-care (häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen), Betreuung HIV-/AIDS-Infizierter, Waisenkinderversorgung.

    Und dann ist da noch der "Drop-in-Club". In ihm treffen sich HIV-/AIDS-Infizierte zu regelmäßigen Begegnungen. Keiner soll in Anonymität und Lethargie verfallen. Selbsthilfe Kontakte, Handarbeiten und andere gemeinsame Betätigungen sind angesagt - Eine klasse Gruppe

  • Ilondola

    Ilondola liegt 40 km westlich von Chinsali, und gehört in den District Shiwa N`gandu und ist das Zentrum für ca. 20.000 Einwohner. Hier finden wir das Hospital mit 42 Betten (1997 fand hier die Generalsanierung statt) und eine Maismühle.

    londola bedeutet: Platz der wieder gewonnenen Freiheit

  • Isoka

    Isoka ist für die BRÜCKE zu einem der wichtigsten Partner geworden. Hier war bis vor Jahren die ALM tätig und hat äußerst qualifizierte Leistungen erbracht. Die gesamten Tätigkeiten sind nun in zambische Hände übergegangen. Unter der Regie des Ehepaars Mwansa klappt das prima und Isoka hat einen sehr guten Ruf. HIV-Infizierte und AIDS-Kranke werden begleitet. Information, Prävention und Hilfe in allen Lebenslagen wird gegeben. Erwähnenswert ist der „Ambassador-Club“, HIV-Positive treffen sich regelmäßig, outen sich und sind aktiv tätig. In der Nähschule werden Schuluniformen angefertigt, Schüler bekommen einmal täglich eine warme Verpflegung und im Zentrum von Isoka wurde eine Waisenkindertagesstätte aufgebaut.

  • Mpika

    An der Weggabelung vom Süden kommend in Richtung Kasama (Kasama-Road in den Norden) und in den Nordosten Richtung Grenze nach Tanzania (Great-North-Road). Unmittelbar an dieser Stelle entstand Mpika. Heute Districtshauptstadt und Diözesanhauptstadt. Mpika hat sich neben Nakonde großartig entwickelt und vergrößert. An der Kasama-Road hat die Diocese of Mpika 1996 begonnen ihr neues Diözesanzentrum zu bauen. Es wurde von Mbala nach Mpika ins Zentrum gelegt. Heute hat Mpika die Kathedralkirche, die zugleich Ortspfarrei ist und dem hl. Joseph geweiht ist, die Kirchen St. Monica in TAZARA und St. Andrew`s. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit besteht in der Verbindung zur Diocese of Mpika, mit all ihren Einrichtungen (Kfz-Werkstätte/Schreinerei/Bautrupp und verschiedene Projekte und andere kleinere Einrichtungen). Dabei ist zu berücksichtigen, dass dieser Ort breit, sehr breit gefächert ist. Der Bogen spannt sich von verschiedensten Gesundheits- und Bildungs-einrichtungen, Werkstätten (Schreinerei/Kfz/Bautrupp/Brunnenbohrtrupp), bis hin zu speziellen Selbsthilfegruppen und Betreuungsgruppierungen (HIV-positive Menschen, Behinderte, Waisenkinderbetreuung, Gefängnisseelsorge).

  • Mulanga

    ist Zentrum für 120 Dörfer und Siedlungen mit insgesamt ca. 25.000 Einwohner und gehört zum Shiwa N`gandu – District. Mulanga liegt 16 km abseits der Great-North-Road (die von Lusaka nach Dar-es-Salaam führt), auf der Höhe von Matumbo. Das Gemeindezentrum besteht aus dem Hospital mit 49 Betten (das einen stattlichen Eindruck macht und von gut geschulten einheimischen Kräften geleitet wird), der Kirchengemeinde, Schule (mit 800 Schülern), Näh- und Hauswirtschaftsschule, Kindergarten, eine Getreidemühle und verschiedenen Anti-AIDS-Einrichtungen.

  • Mulilansolo

    Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf der "roten Piste" (planierte rote Piste) kommen wir nach Mulilansolo, das nach dem Fluss benannt ist, an dem es liegt.

    In Mulilansolo finden wir das Hospital (mit seinen 19 Betten),die Pfarrgemeinde, ein Schwesternkonvent und die Katechistenschule. Diese ist ein Segen für das ganze Umfeld.

  • Nabwalya

    Die BRÜCKE hat im Jahr 2015 eine neue Partnerschaft mit dem Gemeindezentrum von Nabwalya gestartet. Nabwalya das ist ein Chiefdomship am afrikanischen Grabenbruch. Nabwalya ist ein Kessel und hat eine Ausdehnung von ca. 100 auf 100 km, liegt unmittelbar am Lwangwa-River auf ca 500 m Höhe. Hier leben ca. 25.000 Menschen, die bis jetzt ohne jede Gesundheits- oder Bildungseinrichtungen leben mussten. Der Zugang nach Nabwalya ist dermaßen steinig und gefährlich – wer noch nicht dort war, der kann es sich nicht vorstellen, es ist unerklärbar. Nabwalya ist Real-Africa, ist ein tropisch-schwüler „Topf“, wo fast alles gedeiht, ist fruchtbar, aber bis jetzt auch absolut vergessen worden. Nabwalya hat noch mehrere „Nebensiedlungen“. Der Hauptort, zu dem wir nun dauerhafte Verbindung haben werden liegt 140 km von der Abbiegung der Great-North-Road entfernt. Von dort aus geht es ungefähr 40 km fast eben, dann im steilen Abgang hinunter in das Tal.  Eine Außenstation, der wir uns 2016 besonders annehmen wollen, Kalimba, liegt von der Great-North-Road 56 km entfernt. Zwischen Nabwalya und der Außenstation sind es also auch 84 km. Und alle Entfernungen müssen die Leute – gesund oder krank – zu Fuß hinter sich bringen! In Nabwalya selbst wurde nun eine Schule gebaut und ein Rural-Health-Center soll errichtet werden. Die Freunde von Chilonga (Niederlanden), die Diocese of Mpika und die BRÜCKE DER FREUNDSCHAFT werden dort dieses neue Rural-Health-Center errichten. Der Staat hat die Anstellung eines Health-Officers zugesagt, also kann es nun voran gehen. Um Kalimba leben ca. 6.500 Menschen. Die brauchen dann nicht 84 km bis nach Nabwalya oder 56 km bis zur Great-North-Road wenn Bedarf ist (zu Fuß). Kalimba ist dann ein großartiger Hoffnungsschimmer.

  • Nakonde

    hat sich zu einem großen Zentrum innerhalb des Nordostens Zambias entwickelt. Die unmittelbare Grenzlage zu Tanzania machen den Ort attraktiv. Die Bürger Zambias dürfen über die Grenze und in einem gewissen Radius Freimengen einkaufen. Da die Lebensmittel in Tanzania alle etliches günstiger sind, wird natürlich davon reichlich Gebrauch gemacht. Dies bringt dann aber auch alle möglichen Unannehmlichkeiten mit sich, unter anderem Schmuggel, Schleuserei und Diebstahl. Schlussendlich hat sich Nakonde zu einem begehrten Zentrum entwickelt und ist unwahrscheinlich gewachsen. So wurde nun begonnen ein Gemeindezentrum aufzubauen, doch die Kapazitäten reichen bei weitem nicht aus. Die Diocese of Mpika hat mit der kath. Kirchengemeinde vor Ort und der Ordensgemeinschaft OLQA (Our Lady Queen of Africa aus Sumbawanga, Tanzania) begonnen eine Kleininfrastruktur aufzubauen. Dazu zählt unter anderem auch ein Heim für Waisen-, Straßen- und gestrandete Kinder. Ein Gebäude ist nun vorhanden und in 3 Klassenräumen wird schon Unterricht erteilt. Der Rest findet im Freien statt. Schwester Opportuna Kampamba und ihre Mitschwestern betreiben die Einrichtung. Es wird sehr viel Wert auf pädagogische Qualität gelegt und dass jedes Kind mindestens einmal im Tag eine ausgiebige, warme Mahlzeit bekommt. as Waisenzentrum steht schon einmal sehr gut da, braucht aber noch starken Rückhalt und Stärke. Die BRÜCKE DER FREUNDSCHAFT wird mit ihrer Erfahrung aus dem Leben der anderen Waisenzentren in Zambia mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Wenn sie mehr über Zambia erfahren wollen können sie sich hier gerne informieren.

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  • Chalabesa Chalabesa
  • Chilonga Chilonga
  • Chinsali Chinsali
  • Ilondola Ilondola
  • Isoka Isoka
  • Mpika Mpika
  • Mulanga Mulanga
  • Mulilansolo Mulilansolo
  • Nabwalya Nabwalya
  • Nakonde Nakonde

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